Johanneshaus Öschelbronn –

Zentrum für Lebensgestaltung im Alter

Als anthroposophisch orientiertes Zentrum für Lebensgestaltung im Alter bietet das Johanneshaus Öschelbronn älteren Menschen seit über 40 Jahren eine Heimat inmitten einer idyllischen Naturlandschaft. 1974 auf private Initiative hin gegründet, zieht das Johanneshaus Öschelbronn Bewohnerinnen und Bewohner aus ganz Deutschland und Europa in das kleine Dorf Öschelbronn bei Pforzheim im Enzkreis.

Unsere Bewohner:innen haben in ihrem Leben sehr viel geleistet. Dies wertschätzen wir und daher betonen wir immer wieder, dass wir unsere Senioren nicht als eine Nummer sehen, sondern als das, was sie sind – echte Menschen. Es sind Eltern oder Verwandte, es sind leidenschaftliche Musiker, Ärzte, Architekten. Jedes Individuum wird bei uns respektiert, gefordert und wertgeschätzt.

Geschäftsführer Herr Michael Blank
Geschäftsführer Herr Michael Blank

Gemeinschaft in Verbundenheit mit Kultur und Natur – sinnvoll unterstützt durch professionelle Dienste, die bei Bedarf in Anspruch genommen werden können -, das ist das zukunftsfähige Konzept des Johanneshaus Öschelbronn.

Die Umbrüche in der gesellschaftlichen Altersstruktur verlangen neue Ideen – auch und gerade im Bereich des Wohnens. Das Konzept der Altenheime passt nicht mehr in die neue Alterskultur. Im Johanneshaus Öschelbronn fand bereits vor über 40 Jahren Antworten auf diese Entwicklung, das Leben im Alter zu gestalten – in eigenständiger, kultureller, künstlerischer Weise und im Bewusstsein anthroposophischer Verbundenheit mit seiner spirituellen Entwicklung

Wir laden Sie ganz herzlich ein, unser Haus persönlich kennen zu lernen. Mit unseren vielfältigen Angeboten im Bereich Betreutes Wohnen, dem stationären Bereichen und all den kulturellen und anthroposophischen Betreuungskonzepten bieten wir Senior:Innen Lebensqualität auf höchstem Niveau.

Stimmen unserer Bewohnerschaft

Stimmen unserer Bewohnerschaft

  • Mit Sohn Lothar suchten wir eine endgültige Bleibe für mich. Etwa 20 Heime rief er an, das Johanneshaus als erstes, doch war kein Zimmer für mich frei. Inzwischen erhilt ich Pflegestufe 1. Dann, Ende Januar bekam ich einen Platz. Erleichtert atmete ich auf. Drei Zimmer standen zur Auswahl, Lothar suchte genau das richtige für mich aus: hier kannst du alles übersehen! Es ist das zweite Zimmer neben dem Leierraum, gerade über dem Haupteingang. Da ich mich nicht gut bewegen kann, nehme ich doch so am Leben des Hauses teil. Mit Hilfe von Frau Blach und Frau Alaimo bekam ich Möbel aus den Hausbeständen. Viel brauche ich sowieso nicht mehr. Der Augenblick, meine neue Bleibe zu betreten war gekommen; ich öffnete die Türe und dachte nur: ich bin angekommen, ich bin der glücklichste Mensch – ich bin wieder zuhause!
    Ruth_Glaser

    R. Glasing Bewohnerin im Johanneshaus
  • Ich wohne gerne im Johanneshaus, weil hier ein besonders freundlicher Umgangston gepflegt wird, durchwirkt vom Geist der Anthroposophie. Das ganze Haus ist innen mit Kunstwerken ausgestattet, zum Beispiel mit Holzplastiken und wechselnden Bildern im offen begehbaren Raum. Es gibt hier auch eine Veranstaltungsvielfalt in beispielloser Fülle, wohl kaum vergleichbar mit anderen Senioreneinrichtungen. Das Johanneshaus ist von einem wunderschönen Park umgeben und das Spazierengehen fällt mir durch die vielen Gartenbänke leicht.

    E. Haus Bewohnerin im Johanneshaus
  • Ich wohne gerne im Johanneshaus, weil ich schon mein ganzes Leben hier beruflich und privat verbringe. Im Jahr 1972 wurde ich beruflich von der damaligen „Neuen Heimat“ als Hausmeister eingestellt. Als Mitarbeiter bekam ich dann eine Dienstwohnung im Haus, heiratete und bekam 2 Kinder, von denen ich mein 2. Kind im Haus selbst mit auf die Welt brachte. Ich habe dem Haus wirklich viel zu verdanken. Deshalb war für mich immer klar, dass ich auch in meinem Ruhestand weiterhin hier wohnen bleiben will – und ich habe es bis jetzt nie bereut, meine „Letzte Heimat“ hier in der Gemeinschaft des Johanneshauses Öschelbronn gefunden zu haben.
    Bewohner_Johanneshaus

    W. Seiter Bewohner & ehemaliger Mitarbeiter des Johanneshauses
  • In einer sehr schönen Wohnung im „Grünen Haus“ wohne ich nun schon seit über 25 Jahren – zunächst 18 Jahre mit meinem Mann zusammen – und habe nie bereut, so früh hierher gekommen zu sein. Wir kamen hierher zur Lebensgestaltung im Alter und dies geschah auch mit vielen Aktivitäten, die wir einbringen konnten. Die vielfältigen Initiativen der damals noch ‘jungen‘ Bewohnerschaft prägten das Haus. Ein reiches kulturschaffendes Bemühen der Bewohner durchdrang die große Gemeinschaft. Wir verdanken nach wie vor dem Engagement und dem Enthusiasmus vieler einzelner Persönlichkeiten aus unseren Reihen unsere heute weiter bestehenden außergewöhnlichen Angebote außerhalb der Möglichkeiten, die offiziell vom Haus getragen werden können. Was macht das Johanneshaus Öschelbronn aus? Wir sind das Johanneshaus – die Bewohner, die Leitung, alle Mitarbeiter – eingebettet in eine wundervolle Natur in der Anlage und unmittelbaren Umgebung. Wir sind gleichsam immer im Werden, wollen uns weiter engagieren und hoffen auch künftig auf Menschen, die zu uns kommen, um mit uns den Prozess der sozial-geistigen Substanzbildung weiter zu beflügeln – entsprechend unserem Motto: "Heilsam ist nur, wenn im Spiegel der Menschenseele Sich bildet die ganze Gemeinschaft; Und in der Gemeinschaft Lebet der Einzelseele Kraft." (Rudolf Steiner)

    Dr. R. Schneppat Bewohnerin im Johanneshaus
  • Auf diese Frage, wie es zu diesem Entschluss Johanneshaus kam, muss ich weiter ausholen. Auf Grund einer wundersamen Begegnung lernte ich einen Menschen kennen, der mich achtsam in die grenzenlose und weisheitsvolle Fülle der Anthroposophie führte. Mit den Jahren entwickelte sich zwischen uns eine gute Freundschaft und Kai ist und bleibt für mich ein wichtiger und wertvoller Mensch. Mein damaliger Gesundheitszustand, die beginnende Multiple Sklerose und meine Familie drängten mich zu einer ärztlichen Versorgung. (Meinen Beruf als Krankenschwester in der Akutpsychiatrie musste ich aufgeben.) Für mich stand seit Beginn der Diagnose im Sommer 2002 fest, keine Schulmedizin zu gebrauchen. Also nach langem Hin und Her entschied ich mich für einen Krankenhausaufenthalt im Paracelsus-Krankenhaus in Unterlengenhardt (Bad-Liebenzell). Ich lebte in einem betreuten Wohnen alleine und bis 2020 weitestgehend selbstständig in Calw. Doch mein körperlicher Zustand benötigte mehr und mehr fremde Hilfe und so entschloss ich mich, mit großer Unterstützung von Kai zu einem Zuhause mit anthroposophischer Begleitung. Seit November 2021 habe ich einen Platz und ein Zuhause im Johanneshaus gefunden.

    E. Dittus Bewohnerin im Johanneshaus