
Kurse und Aktivitäten
Gesprächs- und Arbeitskreise
Als anthroposophisches Haus bietet das Johanneshaus Öschelbronn auch Zeit und Raum zum Denken, Bedenken, Nachdenken, Argumentieren und Diskutieren. Häufig stehen Themen aus dem anthroposophischen Umkreis im Mittelpunkt, also Vorträge und Texte von Rudolf Steiner.
Jedoch sind alle, die im Johanneshaus leben, eingeladen und aufgefordert, sich mit ihren Interessen und Themen einzubringen. So gab es einmal sogar, angeleitet von einem Bewohner, einen gut besuchten Kurs in Hebräisch. Ein anderer Bewohner erzählte in mehreren Stunden von seiner Tätigkeit als Imker und vom Leben der Bienen.
Immer wieder stellen Bewohnerinnen und Bewohner in den Biografiestunden auch ihre Lebensgeschichte vor, ihre individuellen, vielfältigen persönlichen Erfahrungen. Denn Geschichte wird nicht nur von Politikern und Königen gemacht.
Die genauen Termine und jeweiligen Themen sind dem Monatsprogramm zu entnehmen.
Die Essenz der Gartentherapie
Die Essenz der Gartentherapie besteht darin, den körperlichen und geistigen Zustand des Patienten durch den Umgang mit Pflanzen positiv zu beeinflussen. Dies gelingt besonders gut durch die Gartenarbeit. Dabei gibt es zwei Formen der Rehabilitation:
- Aktive Art: Das Hauptaugenmerk besteht darin, kleine Gartenarbeiten durchzuführen, die einen direkten Kontakt mit Pflanzen gewährleisten. Zum Beispiel das Pflanzen, Umpflanzen, Pflücken usw. In dessen Rahmen können die Patienten auch Kunstwerke, beispielsweise mit Feldfrüchten erstellen. Diese Form der Therapie entwickelt den Tastsinn, verbessert den Griff und ermöglicht es ihnen, geschwächte Muskelstrukturen zu aktivieren.
- Passive Art: Diese Art wird mit den Sinnen aufgenommen. Das Sehen, wie das Beobachten der Pflanzen; das Hören, wie den Geräuschen der Natur lauschen und das Riechen, wie die Gerüche des Gartens kennenlernen.
Im Johanneshaus bieten wir sowohl die aktive als auch passive Gartentherapie an, die hauptsächlich Patienten mit weitreichender Demenz zur Verfügung steht.
Sie zielt in erster Linie darauf ab, die Sinne zu stimulieren, die einen direkten und indirekten Einfluss auf den geistigen, intellektuellen und motorischen Zustand einer Person haben.
Der Einfluss auf den Hormonhaushalt des Körpers ist ebenfalls äußerst wichtig – bei Aktivitäten im Garten wird aufgrund des Kontakts mit der Natur eine erhöhte Sekretion von Neurotransmittern wie Serotonin beobachtet, die direkt für die Stimmung verantwortlich sind.
Als anthroposophisches Haus bietet das Johanneshaus Öschelbronn auch Zeit und Raum zum Denken, Bedenken, Nachdenken, Argumentieren und Diskutieren. Häufig stehen Themen aus dem anthroposophischen Umkreis im Mittelpunkt, also Vorträge und Texte von Rudolf Steiner.
Jedoch sind alle, die im Johanneshaus leben, eingeladen und aufgefordert, sich mit ihren Interessen und Themen einzubringen. So gab es einmal sogar, angeleitet von einem Bewohner, einen gut besuchten Kurs in Hebräisch. Ein anderer Bewohner erzählte in mehreren Stunden von seiner Tätigkeit als Imker und vom Leben der Bienen.
Immer wieder stellen Bewohnerinnen und Bewohner in den Biografiestunden auch ihre Lebensgeschichte vor, ihre individuellen, vielfältigen persönlichen Erfahrungen. Denn Geschichte wird nicht nur von Politikern und Königen gemacht.
Die genauen Termine und jeweiligen Themen sind dem Monatsprogramm zu entnehmen.