Klosteranlage Maulbronn mit Kirche und Klausur

Ländlefahrt zum Weltkulturerbe Kloster Maulbronn

Unter der Leitung von Heidrun Müller und Werner Seiter.

Gemeinsame Teilnahme für Bewohner des Johanneshauses Öschelbronn an einer Führung in der Klosteranlage und danach Ausklang bei Kaffee und Kuchen in einem nahegelegenen Café.

Anmeldungen ab Mitte März – siehe Aushang. Wir freuen uns über Ihre zahlreiche Teilnahme.

 

Das Leitungsteam der Ländlefahrten Werner Seiter und Heidrun Müller

Begeben Sie sich zusammen mit der Teilnehmergruppe auf eine spannende Zeitreise durch die Klosteranlage! Unter der langjährigen und erfahrenen Leitung von Heidrun Müller und Werner Seiter tauchen wir dieses Mal ein in die Maulbronner Kloster-Geschichte. Im Anschluss lassen wir den Nachmittag in einem nahegelegenen Café bei Kaffee und Kuchen gemütlich ausklingen.

Anmeldungen ab Mitte März. Auch benachbarte Anwohner aus Niefern-Öschelbronn haben die Möglichkeit, an der Ländlefahrt teilzunehmen und sich anzumelden. Wir freuen uns auf Sie!
Bei Interesse melden Sie sich an unter Anfrage@johanneshaus-oeschelbronn.de

Auf den Spuren der Zisterzienser – Das Kloster Maulbronn

Maulbronn gilt als die am vollständigsten erhaltene Klosteranlage des Mittelalters nördlich der Alpen. Die Zisterzienser begannen Mitte des 12. Jahrhunderts mit dem Bau – über die Jahrhunderte entstand eine riesige Klosterstadt. Seit 1993 gehört das Kloster zum UNESCO-Welterbe.

Ein kleiner Blick in die Historie:

Frühgotische Innovation: Die noch im 12. Jahrhundert geweihte Klosterkirche und die Klausur wurden ursprünglich in romanischem Stil errichtet.

Spätgotische Modernisierung: Im 14. und frühen 15. Jahrhundert erfuhr der Kernbereich des Klosters, darunter Kapitelsaal, Kreuzgang und Brunnenhaus, eine spätgotische Modernisierung. Die Kirche erhielt zu dieser Zeit große Maßwerkfenster, ein Netzrippengewölbe und neue Wandmalereien.

Die Herzöge von Württemberg, die im 16. Jahrhundert die Herrschaft über Maulbronn besaßen, richteten im Zuge der Reformation hier eine Klosterschule ein. Insbesondere die Gebäude des östlichen Hofs wurden den neuen Anforderungen entsprechend angepasst: Das Herrenhaus wurde zum Sitz des Ephorus, des Schulleiters. Herzog Ludwig I. ließ ein Jagdschloss im Renaissancestil als repräsentative Residenz bauen. Maulbronn entwickelte sich zunehmend zu einem Verwaltungsmittelpunkt mit dem Gepräge einer Kleinstadt.

Im 19. Jahrhundert trat ein besonderes Interesse für die Kunst und Architektur früherer Epochen in den Vordergrund. Vor allem das Mittelalter wurde wiederentdeckt und führte dazu, dass Burgen, Klöster und Ruinen aus dieser Zeit, darunter auch Maulbronn, zu nationalen Baudenkmälern erklärt wurden.

Bildnachweis Foto Maulbronn: Header: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Günther Bayerl
Bewohnergruppe während der Ländlefahrt in einem Vortrag
Senioren spazieren vor den besuchten Gebäuden
Senioren sitzen zusammen und trinken Kaffee

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