
Wie unsere Tiere den Winter erleben – Ein Blick hinter die Kulissen
Wenn die Tage kürzer werden und die Natur sich zurückzieht, beginnt für unsere Tiere eine besondere Zeit. Auch im Winter ist rund um unser Haus viel Leben zu spüren: unsere Schafherde, die Kaninchen und die Enten folgen ihrem eigenen Rhythmus, angepasst an Kälte, Licht und Ruhe. Gemeinsam mit dem Garten‑Team, das sich liebevoll um sie kümmert, werfen wir einen Blick darauf, wie der Winter für unsere tierischen Mitbewohner aussieht.
Die Schafherde – Ruhe, Gemeinschaft und Winterfell
Unsere Schafe sind erstaunlich gut an die kalte Jahreszeit angepasst. Ihr dichtes Winterfell schützt sie zuverlässig vor Frost und Wind.
- Gemeinschaft als Wärmequelle: Schafe rücken im Winter enger zusammen. Die Herde selbst wird zur wärmenden Hülle.
- Winterweiden: Auch wenn das Gras spärlicher wird, finden die Tiere noch genug, um zu knabbern. Zusätzlich sorgt das Garten‑Team für Heu und Mineralien.
- Ruhiger Rhythmus: Die Tiere bewegen sich weniger, wirken gelassener und verbringen mehr Zeit mit Wiederkäuen – ein natürlicher Energiesparmodus.
Kaninchen – Buddler, Nestbauer und Winterstrategen
Unsere Kaninchen sind kleine Meister der Anpassung.
- Schutz durch Bau und Einstreu: Sie nutzen ihre Unterschlüpfe intensiver, graben tiefer und polstern ihre Nester mit Stroh.
- Winterfutter: Wurzelgemüse, Heu und frisches Wasser sind jetzt besonders wichtig.
- Beobachtbare Ruhe: Auch wenn sie im Winter weniger aktiv wirken, sind sie aufmerksam und neugierig – nur eben in einem ruhigeren Tempo.


Enten – Winter auf leisen Sohlen
Enten sind erstaunlich winterhart. Ihre Federn sind so gut isoliert, dass selbst Schnee ihnen wenig ausmacht.
- Wasser ist das A und O: Das Garten‑Team achtet darauf, dass die Tiere Zugang zu nicht gefrorenem Wasser haben.
- Enten lagern: Unsere Enten liegen gerne stundenlang unter ihrem Lieblingsbusch.
- Schutzräume: Bei starkem Frost ziehen sie sich in windgeschützte Bereiche zurück.
Interview mit dem Garten‑Team
Wie erleben Sie die Tiere im Winter?
„Der Winter bringt eine besondere Ruhe mit sich. Unsere Tiere werden gelassener, fast ein bisschen kontemplativ. Die Schafe stehen enger zusammen, die Kaninchen ziehen sich in ihre warmen Nester zurück, und die Enten wirken erstaunlich unbeeindruckt von der Kälte. Man spürt, dass sie ihren eigenen Rhythmus haben, der viel natürlicher ist als unser menschlicher.“
Welche Aufgaben fallen in dieser Jahreszeit besonders an?
„Im Winter sind es vor allem die kleinen, regelmäßigen Handgriffe, die wichtig werden: Wasser enteisen, Futter kontrollieren, Stroh nachlegen, Unterstände prüfen. Bei Frost müssen wir öfter nach den Tieren schauen, weil sich Bedingungen schnell ändern können. Gleichzeitig achten wir darauf, ihnen genug Ruhe zu lassen — der Winter ist schließlich auch für sie eine Zeit des Rückzugs.“
Gibt es einen Moment im Winter, der Ihnen besonders in Erinnerung bleibt?
„Einmal, an einem sehr kalten Morgen, lag eine feine Schneeschicht über allem. Die Schafe standen dicht beieinander, und als wir kamen, hoben sie alle gleichzeitig die Köpfe — ganz still, ganz wach. Dieser Moment hatte etwas Feierliches.“
Was wünschen Sie sich für die Tiere im kommenden Jahr?
„Dass sie gesund bleiben und weiterhin so viel Ruhe und Stabilität in unser Haus bringen. Tiere haben eine besondere Art, uns zu erden. Wir wünschen uns, dass wir ihnen auch im kommenden Jahr gute Bedingungen schaffen können — und dass viele Menschen hier im Haus weiterhin Freude daran haben, ihnen zu begegnen.“
Ein stilles Miteinander
Der Winter zeigt uns, wie eng wir mit unseren Tieren verbunden sind. Während draußen die Natur ruht, entsteht zwischen Mensch und Tier eine besondere Form der Aufmerksamkeit. Die Tiere lehren uns Gelassenheit, Rhythmus und Vertrauen – Werte, die gerade in der dunklen Jahreszeit eine besondere Bedeutung haben.

