Johanneshaus ist dankbar über Schutzmasken

Anfang Juni übergaben Vertreter des Rotary-Club Mühlacker-Enzkreis dem Johanneshaus Öschelbronn eine Spende von 380 Mund-Nasen-Schutzmasken. Auf Initiative des ehemaligen Bürgermeisters von Niefern-Öschelbronn und Rotarier Jürgen Kurz, konnte diese Spende realisiert werden.

„Da wo Bedarf besteht, wollen wir aktiv werden“, so Rotary-Club-Präsident Klaus Notter bei der Übergabe in den Räumlichkeiten des Johanneshauses. Die Organisation der Masken-Aktion hatte das Club-Mitglied Siegfried Gerst übernommen. In den vergangenen Wochen und Monaten konnte der Rotary-Club ungefähr 800 Masken beschaffen und an Einrichtungen in der Region verteilen. Ungefähr 500 Exemplare, die in Sibiu (Hermannstadt) im rumänischen Siebenbürgen genäht wurden, steuerte Michael Craiss, Chef des gleichnamigen Logistikunternehmens in Mühlacker, bei. Weitere rund 300 Stück wurden von Angehörigen der Rotarier und ehrenamtlichen Näherinnen hergestellt.

„Wir sind sehr dankbar für diese Spende“, sagte Johanneshaus Geschäftsführer Michael Blank. Der Bedarf besteht in Einrichtungen wie dem Johanneshaus allemal. Vor dem Hintergrund, dass ein Impfstoff noch nicht absehbar ist, sind Bewohner und Mitarbeiter weiterhin auf Masken angewiesen.

Dank der strikten Vorgaben, wie das Tragen von Schutzmasken und das Einhalten der Abstandsregeln, konnte bislang ein Ausbruch mit Covid-19 im Johanneshaus verhindert werden. Nach den langen Wochen des Lockdowns öffnet das Haus nun langsam wieder seine Türen. Seit gut zwei Wochen können Angehörige, unter Einhaltung der Vorgaben, wieder die Bewohner besuchen. Zudem sind seit dem 15. Juni der Laden und die Poststelle im Johanneshaus wieder für die Öffentlichkeit geöffnet.